PublikationDer vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. herausgegebene Sammelband „Nachkommen von Verfolgten des Nationalsozialismus – Herausforderungen und Perspektiven"“ ist seit Ende März 2016 Buchhandel erhältlich. Die im Mabuse-Verlag erschienene Publikation basiert auf den Ergebnissen einer Konferenz zum gleichen Thema, die im Juni 2015 in Berlin stattfand. Mehr als zwanzig internationale Autorinnen und Autoren sind mit Beiträgen zu den Themenfeldern Soziale Arbeit, Psychologie und gesellschaftliche Teilhabe vertreten. Darunter die israelische Bildungsexpertin Anita Haviv-Horiner, der Erziehungswissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Micha Brumlik und der Historiker Dr. Oliver von Wrochem.  

Die Publikation greift, ebenso wie die ihr zugrundeliegende Konferenz, das Thema Nachkommen von NS-Verfolgten aus den unterschiedlichen Perspektiven verschiedener Opfergruppen auf. Dass die  Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung für den Rest ihres Lebens von ihrer Vergangenheit geprägt sind, ist unbestritten. Doch auch deren Kinder sind davon nicht unberührt geblieben: Sie sind direkt von der Traumatisierung der Eltern betroffen und benötigen nicht selten Beratung und Unterstützung. Zudem haben die Nachkommen der Überlebenden die politische und soziale Aufarbeitung wesentlich mitgetragen und sich damit auch für das Wohl ihrer Eltern eingesetzt.

Das Buch ist im Buchhandel oder direkt beim Mabuse Verlag erhältlich.

Gefördert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ), vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von der Hans-Böckler-Stiftung und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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