Julia ShenkmanDer Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. veranstaltet am 07. Dezember 2016 um 15 Uhr im "zentrum plus" der AWO Altstadt in Düsseldorf ein Erzählcafé. Dort wird die 1935 in Leningrad geborene Shoah-Überlebende Julia Shenkman von ihrem Verfolgungsschicksal berichten.

Julia Shenkman erlebte als Kind das Grauen der Blockade von Leningrad. Die Belagerung der Millionenstadt durch deutsche Truppen dauerte 871 Tage und war eines der schlimmsten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht. Die Stadt wurde stark bombardiert und abgeriegelt, um die Bevölkerung gezielt auszuhungern. Nach heutigen Erkenntnissen kamen etwa 1,1 Millionen Menschen bei der Blockade von Leningrad ums Leben.

Das Düsseldorfer Erzähl- und Begegnungscafé wird von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) gefördert und mit Unterstützung der AWO Düsseldorf durchgeführt. Bei Interesse an einer Teilnahme bittet der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. um eine Voranmeldung unter 0221-179294-0 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Veranstaltungsort:
„zentrum plus“ der AWO Altstadt
Kasernenstr. 6
40213 Düsseldorf