Haim SchulkinIm November jährt sich die Pogromnacht von 1938 zum 80. Mal. Gerade angesichts des gegenwärtigen Erstarkens der rechten Ränder dürfen wir nicht müde werden, an die Verbrechen der NS-Zeit zu erinnern. Am 08. November 2018 um 15 Uhr bieten wir allen Interessierten wieder die Möglichkeit, bei unserem Erzählcafé in der Kölner Residenz am Dom Überlebende der NS-Verfolgung persönlich kennenzulernen. Dort wird Haim Schulkin von seinem Verfolgungsschicksal berichten.

Haim Schulkin, Jahrgang 1928, wuchs in einer jüdischen Kolonie in der Ukraine auf. Wenige Tage nach dem Einmarsch der Deutschen sperrte man ihn mit weiteren arbeitsfähigen Bewohnern in ein Ghetto. Alle anderen Dorfbewohner wurden erschossen. Es waren 400 Männer, Frauen und Kinder. Haim wurde in ein Konzentrationslager deportiert, aus dem ihm während eines externen Arbeitseinsatzes die lebensrettende Flucht gelang.

Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir um eine kurze Voranmeldung unter 0221-179294-0 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Veranstaltung findet in der Residenz am Dom, An den Dominikanern 6-8 in 50668 Köln statt.