Halina Molotkova mit Mutter und Geschwistern 1952FÄLLT LEIDER KRANKHEITSBEDINGT AUS! Am 24. Januar 2019 um 15 Uhr wird Halina Molotkova im Kölner Erzählcafé des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. davon berichten, wie sie als kleines Mädchen dank mutiger Menschen die Shoah überlebte. Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Residenz am Dom, An den Dominikanern 6-8, 50668 Köln statt.

Halina Molotkova wurde 1936 in Smolensk in eine jüdische Familie geboren. Als die Stadt von deutschen Truppen angegriffen wurde, floh Halinas Mutter mit ihren Kindern nach Weißrussland zu den Großeltern. Doch hier war die systematische Vernichtung der Juden bereits in vollem Gange – auch die Großeltern waren ermordet worden. Ein geistesgegenwärtiger Nachbar vernichtete die verräterischen Pässe der Familie und riet zur sofortigen Flucht, die sie zurück in die Umgebung von Smolensk führte.

Bis zur Befreiung mussten Halina, ihre Mutter und ihre Geschwister mit falscher Identität unter den Augen der deutschen Besatzer leben. Dabei entkamen sie einer Entdeckung immer wieder um Haaresbreite. Ihr Überleben verdanken sie der Hilfe couragierter Menschen und ganz besonders einer Frau, die später als Gerechte unter den Völkern in der Gedenkstätte Yad Vashem geehrt werden sollte…

Das Kölner Erzählcafé findet mehrmals im Jahr statt und steht Schulklassen, Jugendgruppen und anderen Interessierten offen. Bei Interesse an einer Teilnahme bittet der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. um eine kurze Voranmeldung unter 0221-179294-0 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.