In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei Anlaufstellen für NS-Opfer: Die Transferstelle und den Härtefonds NRW. Der Bundesverband ist Ansprechpartner für beide Stellen.

 

  • Transferstelle zur Verbesserung der Information und Beratung für Verfolgte des Nationalsozialismus in Nordrhein-Westfalen

Auf Betreiben des Bundesverbandes hat die NRW-Landesregierung 1996 die "Transferstelle zur Verbesserung der Information und Beratung für Verfolgte des Nationalsozialismus in Nordrhein-Westfalen" errichtet. Die Transferstelle wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Sie ist das „älteste“ Projekt des Bundesverbandes und informiert und berät in Nordrhein-Westfalen lebende NS-Verfolgte in sämtlichen Entschädigungsfragen. Seit 2013 hat die Transferstelle zudem ausdrücklich auch den Auftrag, im Sinne der Nachkommen von NS-Verfolgten tätig zu werden. Die Beratung ist für Bürger, die ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben, kostenfrei.

 

  • Härtefonds für NS-Verfolgte aus Nordrhein-Westfalen

Der Härtefonds für NS-Verfolgte in Nordrhein-Westfalen existiert seit 1993. Der Bundesverband war maßgeblich daran beteiligt, dass der Härtefonds in NRW eingerichtet werden konnte. Die Mitarbeiter des Bundesverbandes haben Entwürfe zu den Richtlinien des Härtefonds abgefasst, Stellungnahmen und Änderungsvorschläge eingebracht. Viele Ideen der MitarbeiterInnen konnten durchgesetzt werden. Darüber hinaus hat sich der Bundesverband im Verlauf der Jahre an der Verbesserung der Richtlinien des Härtefonds beteiligt. Ein Erfolg: Der Personenkreis, der laufende Leistungen erhält, konnte ausgedehnt werden. Zudem besitzt der Bundesverband innerhalb des paritätisch besetzten Beirats des Härtefonds die Vertreterstelle des Landesverbandes der Sinti und Roma.


Wer kann Unterstützung erhalten?
Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle von Verfolgungsmaßnahmen Betroffenen einschließlich mitbetroffener, überlebender Familienangehöriger, sofern sie ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Detaillierte Informationen und Beratung erhalten Sie bei der Transferstelle.

 

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Referentin für Recht und Beratung:

Anke Wolf

0221 17 92 94 14

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