Fremd seinIm Rahmen des multimedialen Theaterprojekts „Fremd sein – was ist das?“ entwickeln NS-Überlebende und SchülerInnen des Lessing-Gymnasiums in Köln-Porz gemeinsam eine Performance, die sich mit den Gefahren eines neu erstarkenden Nationalismus befasst. Die Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund arbeiten dabei die Biografien der Überlebenden auf und lassen diese in Form von Videosequenzen direkt in die Theaterperformance einfließen. Außerdem werden Videos mit den Lebensgeschichten der NS-Verfolgten online veröffentlicht. Ergänzend erstellen die SchülerInnen Blogbeiträge und Podcasts, in denen sie ihre persönlichen Gedanken zum Projekt teilen.

Die gemeinsame Arbeit mit den Überlebenden vermittelt den SchülerInnen die Geschichte der NS-Zeit hautnah. Bei der Entwicklung der Performance erhalten sie professionelle Unterstützung durch eine Regisseurin und einen Videographer, erwerben neue Fähigkeiten im Multimediabereich und können sich gemeinsam kreativ ausprobieren. Den Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung bietet das Projekt eine Gelegenheit zum Austausch mit der jüngeren Generation. Sie erfahren durch die Aufmerksamkeit der jungen Menschen eine besondere Wertschätzung und ihre Lebensgeschichten werden nachhaltig dokumentiert.

„Fremd sein – was ist das?“ startete im September 2018 und ist auf zwölf Monate angelegt. Im Mai 2019 wird die entstandene Performance in mehreren Aufführungen der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Lessing-Gymnasium in Köln-Porz durchgeführt.

Kontakt:
Katharina Pysmenna
0221 17 92 94 18
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